4.Lauf der Crosslaufserie 2026
Gelungener Abschluß der Laufserie 2026 - Erik Schulze überragender Langstreckensieger Der letzte Lauf der Crosslaufserie hat es bekanntermaßen richtig in sich, denn er ist zwar der kürzeste, aber durch das viele Auf und Ab der kraftraubendste der vier Läufe. Das nutzen aber gerade ehrgeizige Sportler auch anderer Sportarten zum besonderen Kraftausdauer tanken. So trafen sich wieder – wie im Vorjahr – genau 281 Finisher hinter dem W.Seelenbinder-Stadion. Auf der 1,8 km-Kurzstrecke der Schüler hatten schon die mehrfachen Sieger der vorherigen Läufe, David Mazur von TuS Lichterfelde und Emily-Ella Wotschke vom TSV Wiesenburg den Gesamtpokal in der Tasche und setzten diesmal aus. Dafür holten sich Jaromir Huth vom SV Linde Schönewalde und Alma-Rosa Marschner vom LC Jüterbog den Tagessieg im letzten Lauf. Von der gastgebenden LLG landete als bester seines Vereins Clemens Bachmann auf dem 7. Gesamtplatz, seine Vereinskameradin Theresa Lustig sogar auf Gesamtplatz 5. Ein ähnliches Bild bei den jüngeren Jugendlichen: Dem verletzten Luckenwalder Eigengewächs Leo Kaufmann reichten seine guten Leistungen aus den ersten 3 Läufen zum Gesamtpokalsieg bei den Jungs, während der Mahlower Richard Jäger den Tagessieg holte. Auch die bis dahin souverän siegende Fiona Möller vom LC Jüterbog hatte den Gesamtpokal bereits sicher, was Mette Mertsching vom TuS Lichterfelde zum Sieg bei den Mädchen im 4. Lauf nutzte. Stella Laubisch durfte sich als bestes LLG-Mädchen über Gesamtplatz 7 freuen. Auf der 5,1 km-Mittelstrecke zeigte der junge Neuköllner Wilhelm Saborrosch, der ja auch schon zu den Gesamtsiegern zählte, bei seinem Sieg im einmaligen Gastspiel, daß er noch nichts verlernt hat. Hier fielen auch einige andere besonders positiv in der schnellen Spitzengruppe auf wie die junge Ava Brambier, Spitzen-Triathletin aus Bad Orb im Spessart – sie trainiert im Potsdamer Leistungszentrum. Kein Wunder, daß sie sich den Tagessieg holte. Der junge Vladislav Bezgachev (männliche Jugend) sowie die in Berlin trainierende Moderne Fünfkämpferin Janine Kohlmann aus Neuß (Frauenwertung) hatten allerdings auch schon ihren Gesamtpokal sicher. Die Luckenwalder Ringerin Elaina Schulze erlief sich mit mehreren soliden Läufen in der weiblichen Jugend den Gesamtpokal vor LLG-Eigengewächs Sophie Peschke. Bei den Oldies war zwar wieder der Woltersdorfer Dietmar Lehmann als schnellster im Ziel, aber Rolf Wilkenhöner vom SCC Berlin hatte bereits vorher für den Gesamtpokalsieg gesorgt. Und mit Martina Butzek sicherte sich eine altbekannte Zossener Läuferin den Gesamtsieg der Frauen ü60. Einer aus Luckenwalde ragte tatsächlich etwas besonders heraus: Auf der 8,6 km-Langstrecke gewann der Radsportler Erik Schulze genauso souverän wie in den 3 Läufen zuvor mit tollen Zeiten – und bringt inzwischen seine noch sehr jungen Töchter mit, denen im Lauf kaum Anstrengung anzusehen ist. Wie überhaupt eine Reihe von Eltern mit ihren jüngeren Kindern die Strecken nahezu alle vier mal absolvierten. Wer dabei allerdings denkt, daß diese Eltern ihre Kinder zwingen und quälen, dürfte sich irren. Wer gesehen hat, mit welcher Begeisterung die jungen Kinder laufen, kann das nur bewundern. Natürlich: Wenn man die Eltern kennt, die selbst recht aktive und erfolgreiche Sportler in unterschiedlichen Sportarten sind/waren oder gar früher die Laufserie gewonnen haben, der weiß um die besonders sportlichen Gene der Kinder. Andererseits sieht man auch, daß noch im hohen Alter – wie etwa bei dem Luckenwalder Gerhard Brock in der Altersklasse 85 – die Laufbewegung jung halten kann. Stolz zeigten vor allem die Youngsters unter dem Jubel aller in der L.Jahn-Halle ihre Preise, die sie aus der Hand des LLG-Vorsitzenden Marcus Neumann empfingen. Ein Großes Dankeschön ging bei der anschließenden Siegesfeier mit vielen Gesamt- und Altersklassenpokalen, Medaillen und Urkunden an die vielen Teilnehmer, die gemeinsam mit ihren Fans und Familien sich einen ganzen Monat „ans Bein gebunden“ haben. Aber auch an die Vereinstrainer – und allen voran Kalli Flucke von TuSLi Berlin, der wie schon so oft mit seinen vielen Sportlern die Vereinswertung gewann. Die Ausrichter und Gäste vergaßen aber auch nicht ein kleines Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer, ohne die Laufserie einfach nicht möglich wäre.Die LLG Luckenwalde würde sich freuen, wenn sich die Lauffamilie im kommenden Jahr zur 43. Luckenwalder Crosslaufserie wieder sieht – vielleicht aber auch schon zum Luckenwalder Turmfestlauf am Samstag, den 13. Juni. Aber zunächst stehen ja noch EMB-Cup-Läufe an – wie in Siethen und Trebbin..
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